Stunde der Tiefenwahrheit vom 2018_09_05


Kompletter Text samt Überschriften (Kapitel und Abschnitte), Kommentaren und Analysen

2018_09_05 KI – weiter getrennt mit erstaunlich konsequentem Selbstständigkeits-Willen effektiv Leben verändern aber Panik wegen Abriß – Nicht-Wille vs. Rest-Wille Urschrei „Ich bin doch tot! Wie soll ich denn leben?!“ – Große Nähe der Extreme Dynamik Dramatik Tod vs. Leben Optimismus Therapie vs. realistisch-pessimistische Einsicht – Christian als besserer Therapeut – Wille zur Kognition Lageerkenntnis und -beschreibung – Ansatz zu New Deal und Umwidmung aber weiter optimistisch

Erfaßt am 13. bis 16.4.26 auf Basis Youtube DeepSeek

Zusammenfassung hier.
Video hier.

Ich korrigiere hier nur das Wichtigste. Falls Verwendung: unbedingt präzise korrigieren!

Es gibt eine aktuelles Erfassungs-Video dazu.

Formatierung zur besseren Lesbarkeit:
Überschriften:
Kapitel sind fett und unterstrichen
Abschnitte sind fett
Kommentare und Analysen sind (fett in Klammern gesetzt und kursiv)

Die Sitzung ist im VW-Bus in einem Wald nahe der Autobahn aufgenommen worden. Ich bin unterwegs von Christian (Arendsee) – aber wohin? Nach Ungarn? Nach Lörrach? Ich spreche von Thüringen und Bruno … – war ich auf der Autobahn nach Thüringen? Die Nacht zuvor muß ich am See in Arendsee gewesen sein, wo ich die Lieder von George Harrison aufgenommen habe (man könnte die hier als musik. Illu. bringen). Aber wo soll denn da ein See gewesen sein an der Autobahn?? – Bin ich hier etwa noch in Arendsee (eine Sitzung hatte ich ja dort im Wald gemacht, Richtung See, aber nie am See direkt). Schließlich spreche ich davon, daß ich die Sitzung mit WLAN und nicht mit Funktelefon gemacht habe – also muß/könnte es auf dem Hof von Christian gewesen sein, ja so muß es gewesen sein.)

0.00 Ohne Synchroschlag, Telefonsignal in Video 2018_09_05 ganze Sitzung

1. Nicht-Lebenswille, Großes Nein

0.09 Beginn – sofort Weinen

Ja, hörst du mich? Ich kann dich hören. Ja, ich auch.

Ja, sehr gut, sehr gut. Gut, dann können wir ja anfangen.

(Weinen) (verzweifeltes Weinen) (Röcheln) (Atmen) (Weinen) (Seufzen) (Weinen) (Ausatmen) (Weinen) (Röcheln) (Ausatmen)

1.44 Will lebendig werden – stürze deswegen aber immer nur in den Tod

Ah, ich will immer irgendwie vorankommen, und aber dann stürze ich immer wieder in diesen Tod hinein. (Weinen)dann bleibt mir dann nichts anderes übrig, als in den Tod zu gehen.

2.04

Ich fühle so bestimmte kleine Schritte, die ich gehen kann und gehe, aber es macht mich dann gleich wieder so traurig. Und dann, wenn ich traurig werde, dauert’s nicht lange, dann stürze ich zurück (Weinen)in den Tod. (Weinen) (Ausatmen) (Weinen) (Ausatmen)

2.40 Auch durch Lageerörterung und Suche nach Bildern für meinen Zustand will ich auf dem Weg zu mehr Lebendigkeit und Eignerschaft vorankommen, aber der Tod und das durch diesen entstandene Unvermögen verhindern auch das

Ich will immer auch vorankommen, indem ich irgendwas finde, Bilder finde, Beschreibungen, was mit mir los ist, wie es mir geht, was meine Ziele sind, was ich will, was ich nicht will, aber das alles wird immer so überlagert von dieser Müdigkeit oder Tod oder – und auch durch Unvermögen – ich kann gar nichts. (Weinen)Ich schaffe es gar nicht. (Weinen)

3.15 Alles, was passiert, ist ein Sein zwischen Traurigkeit (als einziger Form der Lebendigkeit) und Tod (ich will lebendig sein, ja, aber alles, was dabei oder dadurch entsteht, ist Traurigkeit)

Ich schaffe das alles gar nicht, es bleibt immer so alles zwischen Traurigkeit und Tod. (Atmen)

3.25 Was ich schaffe (ob nun Lebendigkeit oder Überleben), das geschieht gegen meinen Willen – aus dem Bauch heraus bestimmt das die kleine Stimme. Das macht mich traurig

Das wenige, was ich schaffe (Weinen), das schaffe ich, obwohl ich es nicht will, und na ja, wie ich immer sage, aus einer ganz, ganz kleinen Stimme heraus geschieht das alles bloß.

3.46 Ich will gar keine Erfolgserlebnisse (sie erinnern mich viel zu viel an das Trauma) – will sofort wieder zurück in den Tod (der Tod als Rettung vom Trauma). (Vor-Urschmerz)

Und das macht mich auch so traurig gleich, wenn ich nur daran denke an sogenannte Erfolgserlebnisse, kleine oder so – das macht mich dann auch nur traurig, als ob ich wieder zurück will in den Tod, als ob ich das alles gar nicht will. (Weinen)Ich will das gar nicht (Vor-Urschmerz) (Ersticken), ich will es offenbar gar nicht (Vor-Urschmerz).

4.34 Der Nicht-Lebenswille. Urschmerz darüber, daß ich offenbar nicht leben will, daß mir der Lebenswille zerstört wurde

Ich will wahrscheinlich gar nicht leben. (Urschmerz) (Wimmern) #win Ja, es ist wahrscheinlich so (Weinen) (Schluchzen), dass ich gar nicht leben will (Urschmerz) (Röcheln) (Husten) (Ausatmen) (Teilverschmerzung) (Ausatmen) (Pause) (Weinen)

5.31 Ich antizipiere Ronald-Meinung (laß die blanken Gefühle nur gehen – auch ohne Bilder), bin aber sehr skeptisch, daß sich dadurch etwas verändern und ich etwas verschmerzen könnte

Ja, und dann sagst du wahrscheinlich: „Peter, du musst das alles nicht beschreiben, du musst kein Wort, kein Bild finden, lass einfach deine Gefühle gehen.“

Ronald: Hm.

Wahrscheinlich sagst du das, aber das kommt mir dann trotzdem so utopisch vor, dass ich da auch, wenn ich meine Gefühle jetzt gehen lasse, dass da irgendwas sich ändern sollte.

6.00 Das Hauptproblem ist aber, daß ich gar nicht will, daß sich etwas ändert – das Große Nein –, obwohl ich ja eine Sitzung mache und irgendwo in mir drin ein Veränderung will (tiefe Paradoxie und Spaltung)

Na, und dann kommt natürlich dazu, dass ich offenbar gar nicht will, dass ich was verändere, ich will es ja gar nicht.

2. Keine Wille mehr (also: hier schon vorläufiger Übergang von Therapie zu Sterbebegleitung) – nur noch Trennungsschmerz und Panik, ins Nichts zu fallen (später in der Sitzung wird die Therapie wieder aufgenommen – und sich sogar über Fortschritt gefreut!)

6.06 Ich verfolge kein therapeutisches Ziel mehr, will nur meine Traurigkeit gehen lassen. Verändern tut sich an mir nichts – ich will es ja auch gar nicht.

(Weinen) Ich mach dann zwar doch eine Sitzung bei dir oder mit dir, aber offenbar … ich wollte einfach nur … (Weinen), ich weiß es nicht, ich glaube, ich wollte einfach nur … (Weinen), ich hatte gar kein Ziel oder gar kein anderes Ziel oder irgendwelche kleinen Stimmen – die gibt’s gar nicht mehr. Ich glaube, ich wollte einfach nur, weiß ich nicht, meine Traurigkeit irgendwie gehen lassen oder sowas Ähnliches. (Weinen)

6.50 Ich suche nur nach jemandem, der mir zuhört

Ich weiß es gar nicht so genau, wahrscheinlich… Ich bin die ganze Zeit so traurig (Weinen), todtraurig die ganze Zeit, und niemand ist da, der irgendwie dafür ein Ohr hätte oder der damit was … (anfangen kann), der …, wie soll ich sagen, der das sich anhören würde oder der sich das anhören könnte.

7.32 Abgrundtiefe, permanente Traurigkeit, die ich unterdrücken muß, um halbwegs funktionieren zu können

Ich bin schon so … (Weinen) (Vor-Urschmerz) (Urschmerz) (Wimmern) (Heulen), ich muss immer heulen die ganze Zeit, (Urschmerz) (Wimmern) immer, immer bei jeder Gelegenheit. Ich muss mich so unterdrücken immer. (Weinen) Ich muss mich so unterdrücken, ich könnte die ganze Zeit immer nur heulen bei jeder Gelegenheit: jemand erzählt was, das berührt mich alles so …

8.11 Dankbarkeit für meine Freunde – kann und darf sie aber nicht überstrapazieren: keine Ansprechpartner dafür, daß ich meine ganze Traurigkeit fließen lasse, optimal wäre aber Christian, weil er alles miterlebt hat (Frage des optimalen Wahrheits- oder Sterbebegleiters – jemand Professionelles oder ein Freund?)

Ich wollte sagen, ich muss schon dankbar sein, dass ich solche Freunde habe, überhaupt. (Weinen) (Röcheln) (Ausatmen)

Aber ich kann sie nicht überstrapazieren, die können damit nichts anfangen oder die wollen das nicht mehr hören, das ist ja ganz klar. Ich könnte bei dem Christian, wo ich jetzt war … – der kennt ja Nasti so gut, der hat es ja alles miterlebt, am liebsten würde ich sozusagen bei ihm eine Sitzung machen, ihm das alles sagen, ihm alles erzählen. Verstehst du?

Ronald: Hm, ja, ich verstehe, klar.

Ah, ja, aber das geht ja nicht, kann ich ja nicht machen. Oder soll ich das versuchen?

9.07

Ronald: Das würde ich nicht machen, Peter.

Nee?

Ronald: Dafür bin ich ja da.

Na ja, aber weißt du,

Ich habe mich bei Christian gehen lassen (müssen – es ging gar nicht anders, meine Traurigkeit war am Überfließen („Mein Herz soll ein Wasser sein …“ (Lift)))

Ronald: … (unverständlich) (nicht für eine Sitzung). Du kannst ihm sagen, dass du sehr traurig bist und warum du sehr traurig bist … traurig sein, okay.

Ja. (Weinen)

Ronald: … (unverständlich) (und ihm zeigst).

(Weinen)

Ja, habe ich schon. (Weinen) (Urschmerz) (Wimmern) Als ich da angekommen bin, habe ich gleich so losheulen müssen, die ganze Zeit – es ging gar nicht anders. Ich bin auf den Hof draufgefahren (Wimmern), immer an die Stelle (Wimmern) (Heulen), wo Nasti immer ihr Auto mal geparkt hat.

9.57

Ja, und dann stand ich dann dort und da haben wir ein bisschen gequatscht, und dann habe ich einfach so losgeheult die ganze Zeit. (Weinen)

10.15 Nicht nur Ciskognition, sondern vor allem auch Kognition (die Bilder und die Gründe für die Traurigkeit aufzuschreiben) könnte meine Lage verbessern – aber deswegen mache ich es ja gerade nicht, weil die Kognition eigentlich und definitiv Ausdruck des Lebenswillens ist (das Große Nein).

Und ich versuche auch immer aufzuschreiben, was mich überhaupt zum Heulen bringt, aber ich mach’s auch nicht.

10.28 Einzig mögliches Ventil oder Katalysator: eine Sitzung. Dann fließen zwar die Gefühle sofort und leicht, aber die Kognition hält nicht Schritt – die Begriffe, Bilder und Lagebeschreibungen sind weg.

Und dann rufe ich bei dir an, und dann wundere ich mich schon, dass ich überhaupt heulen kann. Dann vermisse ich immer die ganz konkreten Inhalte, die habe ich dann alle nicht mehr.

10.38 Ich weiß zwar, daß ich die Bilder und Gedanken formulieren (aufschreiben) muß – aber ich tue es nicht! Verlixt! Verflucht! Großes Tabu! Wenn ich die richtigen, genau entsprechenden Bilder zu den Gefühlen hätte, würde es mich noch viel mehr im Urschmerz zerreißen. Das ist nicht möglich (absolute Überlastung – Grund für Scheitern)

Ich weiß, ich muss es auch (auf?)schreiben, ja.

10.42 Ronald: Ich kann die Kognition mit Konzentration und Erinnerungen an konkrete Momente herstellen – wie jetzt eben die Erinnerung an gestern bei Christian

Ronald: Oder dich einfach erinnern. Du hast es ja jetzt gemacht, als du beschrieben hast, wie du bei Christian aufgefahren bist.

10.52 Hemmungen, vor Ronald Urschmerz zu zeigen (ein neuer Gedanken, eine neue Dimension – aber genauso war es. Der Urschmerz ist so schrecklich und tief, daß ich mich sogar vor Ronald dafür geschämt habe, jedenfalls gehemmt war). Ich erwäge ernsthaft eine Sitzung mit Christian zu machen, weil das noch viel authentischer abgehen würde als mit Ronald, also auch mehr Kognition stattfinden würde (Da ging es nicht so sehr um Authentizität und Präzision, aber fern vergleichbar damit, daß ich Helke vorschlagen wollte, daß sie mit mir Sitzungen macht; ich wollte sie regelrecht zu meiner Begleiterin machen und sie auch dafür bezahlen – so, wie ich sie ja auch zu meiner Hure machen wollte. Ob ich das tatsächlich so gemacht habe, weiß ich nicht mehr, ich glaube nicht. Es scheint neben der positivierenden Übertragung (freundliche Heteronomie) auch noch eine restliche negative Übertragung zu geben: Die Hemmung kann ja nur von der Mutter kommen). Der Vorteil Christians gegenüber Ronald wäre vor allem die Konkretheit der Bekanntheit, des Ortes …

Ja, erinnern, ja, aber es kommt mir auch so ein bisschen vor wie, als ob ich vor dir irgendwie Hemmungen hätte oder so oder mich nicht gehen lassen kann oder so – deswegen auch die Idee, dass ich sozusagen eine Sitzung mal mit, bei Christian und mit Christian machen sollte. Kann ich noch mal fragen, weil da irgendwie … , da ist das alles so viel präsenter, weißt du, …

Ronald: Hm.

… alles so ganz konkret, ganz konkret, alles da an der Stelle. (Weinen) (Vor-Urschmerz)

11.33 (Urschmerz) (Wimmern) über nicht lösbare Bindung und Anhänglichkeit an Nasti. Unmöglichkeit der Trennung. Das Bindungsbedürfnis geht nicht weg

(Wimmern) (Heulen) Ich weiß auch nicht, ich hänge so sehr an Nasti. (Wimmern) Ich hänge so enorm an ihr.

Das gibt’s nicht … (daß ich mich von ihr trennen könnte), es geht nicht weg, es geht nicht weg.

11.58 Erneuter endgültiger Abschied? (bin ich hier ein zweites mal nach Ungarn endgültig abgehauen? # Bio checken, unbedingt klären!) Ich halte tatsächlich einen Abriß des Kontaktes hier für möglich, weil Nasti offenbar ihn jetzt abreißen läßt, weil sie einsieht, daß nichts passiert (Ich habe also keinen Kompromiß gemacht, wie ich ihn in den vergangenen Sitzungen angedacht habe – kein Schwarz/weiß mehr. Nicht ich vollziehe hier die Trennung (falls), sondern Nasti ist es)

Nun hat sie mich wahrscheinlich zum letzten Mal angerufen. (Weinen)Das war ja immer so, als ob ich jederzeit zurückgehen könnte irgendwie. Also wir hängen ja sowieso aneinander, aber dazu noch so rein formell. Wahrscheinlich ist es immer möglich oder war es immer möglich, vielleicht jetzt nicht mehr. Sie war noch nie so einsilbig – das hat sie noch nie so gemacht. Wahrscheinlich sagt sie sich jetzt auch langsam, dass es keinen Sinn mehr hat, immer nur bei mir anzurufen, ohne dass irgendwas passiert. Es ist ja total Scheiße – es geht doch gar nicht. Wahrscheinlich …. – Sie ruft an, und es passiert nichts. Wahrscheinlich hat sie sich gesagt, jetzt ruft sie nicht mehr an. Das kommt mir so vor. Und das ist nach wie vor so unvorstellbar für mich (Weinen)– absolut unvorstellbar.

13.06 Absolutes Nicht-Wissen, Unsicherheit – Panik, daß ich alles falsch machen könnte und meine (passiven!) Entscheidungen extrem bereuen könnte. Wir haben ein gemeinsames, auch erwachsenes Leben zusammen gestaltet (z.B. Krisen-Vorsorge) (Wir irre! Ich habe die Trennung passiv betrieben, aber gleichzeitig die Prepper-Rucksäcke mit ihr gepackt?!?!)

Und ich weiß überhaupt nicht, warum ich das alles tue, ob das so richtig ist. Letzte Nacht konnte ich wieder überhaupt nicht schlafen, ich steigere mich dann in so eine Panik hinein, dass ich alles falsch mache, und dann stelle ich mir vor, wie wir sozusagen eine gute Mannschaft sind, wie wir uns ergänzen gegenseitig, wie wir auch diese, die ganze äußere Welt, wie wir das besser gemeinsam meistern könnten und … – Wer weiß, was alles kommen wird in der nächsten Zeit.

Wir hatten z.B. so richtig Krisen-Vorsorge zusammen gemacht, z.B. alles geplant, alle Koffer, Taschen bereit, wenn irgendwas ist und … – das z.B. ja, ja, oder allgemein: Zu zweit schafft man alles viel besser. Irgendwie habe ich den Eindruck. Und das kann ich irgendwie nicht verstehen, warum ich das aufgebe. Ich weiß es nicht mehr, ich weiß es nicht mehr.

14.27 Den Trennungsgrund kann ich nur noch ein bißchen ahnen – auf Ronalds Nachfrage fällt es mir gar nicht mehr ein

Ja, ich ahne es ist so ein bisschen. Ja, ich habe so eine ganz blasse Erinnerung, was der Hauptgrund war, warum ich mich von ihr trennen wollte. Das ist so eine Ahnung, die ich nur noch habe. Damals wusste ich es besser.

Ronald: Was ist denn das für eine Ahnung?

Ja, das ist so …, das ist nur so eine Ahnung. Tja, fällt mir jetzt nicht mehr ein. Das ist so eine Ahnung – damals wusste ich es genau.

3. Der Mini-Eigner regt sich – doch wird prompt getötet, weil ich die Bindung verliere

14.56 Jetzt regt sich die Ahnung wieder leicht, ich will auf das Eigenständige und auf die Eigner-Ahnung zu sprechen kommen, aber erneut wird alles nur von der riesigen Traurigkeit und den Erinnerungen an Gemeinsames überdeckt: der Wald, in dem ich gerade stehe

Na ja, und jetzt ist es so ähnlich. Jetzt fahre ich hier so rum, und einerseits ist es so sehr traurig, alles, es ist alles nur traurig für mich. (Weinen)

Es ist nur Trauer, überall, wo ich hinkomme (Weinen), es ist nur Trauer. Es ist nur Trauer. Jetzt stehe ich hier z.B. im Wald, habe mein Auto irgendwo im Wald gestellt, und alles … , das sind so viele Erinnerungen. Ich schaue hier aus dem Auto raus, sehe die Baumkronen … – Da denke ich, ich liege mit Nasti hier irgendwo zwischen den Bäumen – das haben wir so oft gemacht. Dann gehe ich so ein Waldweg entlang … – Es ist alles nur immer nur mit Trauer verbunden, alles ist Trauer. Nur Trauer.

16.28 Nun will ich doch auf den Mini-Eigner zu sprechen kommen – aber da ereilt mich natürlich sofort wieder der Tod

Ja, und dann andererseits … – ich wollte auf die andere Seite (kommen, auf die des Eigners), aber jetzt bin ich schon wieder so wie tot, ich kann gar nicht reden von der Lebendigkeit. (Ächzen) Dann sterbe ich gleich wieder. (niedergeschlagen) Es ist so schlimm – iann überhaupt nicht leben.

17.07 Ich versuche, trotzdem den Mini-Eigner sprechen zu lassen (dem Großen Nein zu trotzen). Auch gegenüber Freunden unabhängiger werden, ein neues Leben beginnen! (effektiv dein Leben zu verändern!) Werde selbständig und erwachsen! – So, wie ich es jetzt für die Sitzung im Wald getan habe: Ich bin in einer völlig neuen Welt und will darin zu rechtkommen – ohne jede Hilfe, ich ganz allein

Aber ich versuch’s irgendwie: Eine ganz, ganz minimale Stimme, die spricht zu mir, die sagt: „Peter, du musst irgendwie leben, versuche irgendwie zu leben, fahr übers Land, versuche dich selbstständig zu machen, besuche deine Freunde, aber fahre auch … (ganz woanders hin), versuch dich unabhängig zu machen, ein bisschen eine Art erwachsenes Leben zu fühlen, lerne ein Leben, lerne! (Weinen)Lerne, halte Ausschau, wo du dich hinstellen kannst, wo nicht“ – wie ich es jetzt gemacht habe, so zum ersten Mal, bin einfach raus, habe mich verabschiedet von allen Freunden, bin jetzt einfach hier in der Natur gelandet. – Das meine ich: so kleine Schritte, wie ich irgendwie eine Art …, irgendwie ein anderes Leben oder ein neues Leben führen kann (Weinen), ein ganz anderes Leben, irgendwie neues Leben, ich irgendwie ein neues Leben aufbauen kann.

18.40 Beim Gedanken an ein Eigner-Leben zieht mich natürlich sofort alles in den Tod und in den Nicht-Willen zu leben zurück

Und während ich das sage, zieht mich alles zurück. (Weinen)Ich will das gar nicht. (Vor-Urschmerz) Ich will das gar nicht, ich will das gar nicht, ich sterbe.

19.04 Ich antizipiere Ronald-Einschätzung: „Ermutigung, bleibe mit der Selbständigkeit am Ball!“ – Das will ich ja auch selbst, aber offenbar und eigentlich fehlt mir doch der Wille dazu

Na ja (Stöhnen), wahrscheinlich wirst du am Ende auch das sagen und mich ermutigen, das so weiterzumachen. Und irgendwie will ich es ja auch selbst, ich mache es ja, aber eigentlich will ich es wohl gar nicht.

19.33 Ich kann nur minimale Schritte in Richtung Selbständigkeit gehen – aber jeder bringt mich von Nasti weg. Ich kann nicht verstehen, wie ich das tun kann! Das widerspricht meinen „ursprünglichsten“ (?) Bedürfnissen. Innerlich bleibe ich trotz der minimalen erwachsenen Bestrebungen und trotz des tatsächlichen Vorhandenseins eine Mini-Eigner völlig mit Nasti verbunden. Der Mini-Eigner ist wieder einmal nur Befehlsgeber aus dem Bauch heraus ohne jede Kognition (feindliche Autonomie? Wie könnte man das bezeichnen analog zur „freundlichen Heteronomie“? Da ist eine kleine Stimme da, ja, aber die erscheint am Ende doch als fremd, also eine Art Pseudo-Heteronomie, aber gleichzeitig Pseudo-Autonomie! Und ist diese nun freundlich oder feindlich? – Ich weiß es nicht, ich finde keine Bezeichnung für dieses Phänomen; ich weiß nur: Dieser „Eigner“ ist tatsächlich wie völlig künstlich (obwohl er ja manchmal auch zu spüren ist). Alles, womit ich mich von Nasti wegreißen will, ist durch und durch künstlich. Das bestimmt mich TOTAL. Ich werde NICHT von einem auch nur minimalsten Eigner bestimmt)

Das sind so kleine Schritte, die ich nur gehen kann, und vor allen Dingen, jeder einzelne Schritt holt mich weg, bringt mich weg von Nasti, zieht mich weg, ich ziehe mich sozusagen selber weg – und das verstehe ich überhaupt nicht, warum ich das tue. Ich mache so kleine Schritte immer, ich merke es, dass ich so kleine Schritte machen kann und einfach mache, aber innerlich … (Weinen), innerlich ist mir gar nicht danach, bin ich ganz anders (Weinen), innerlich bin ich völlig anders, ganz anders.

20.45 Kleine Dinge in Richtung Autonomie mache ich, weil ich nicht nur rumstumpfen kann (und auch irgendwo auch will) (Die Alternative ist also: entweder Stumpfen oder auf der anderen Seite sowohl Traurigkeit als auch minimale Eignerschaft. Das ist ein minimaler Fortschritt, weil auf der anderen Seite sonst oder bisher nur der Tod gestanden hat als … # später überarbeiten!) Ich versuche mich sogar an größeren Dingen trotz aller Zurückgezogenheit, …

Ich mache schon, ja, ich kann ja nicht nur rumstumpfen, ich mache schon kleine Dinge, ja. Und irgendwie will ich ja sogar größere Dinge noch machen im Leben, ich habe es mir doch vorgenommen. Ich will es doch irgendwo, irgendwie.

21.15 …, aber ich kann und will nicht – ich will nur die Bindung erhalten, das ist alles, was wirklich für mich zählt, worum alles geht: nur um die Lebendigkeit des Fötus, nicht die des Erwachsenen. Der Fötus verdrängt komplett den Erwachsenen (so daß ich sogar jetzt, 2026, immer noch einen vollständig scheinenden Zweifel an dessen schierer Existenz habe)

 – Aber ich kann nicht (Weinen), und ich will auch nicht. Ich kann nicht, weil ich zu tot bin, und ich will auch nicht, weil ich so eine Art Verbindung zu einem minimalen Leben habe durch Nasti. Das haben wir ja schon besprochen, es ist wahrscheinlich eine Illusion oder nicht die richtige Lebendigkeit, wahrscheinlich ist es nur die andere, erwachsene Lebendigkeit, die ich verfolgen sollte.

22.00 Bestätigungsbedürfnis (positivierende Übertragung)

Aber da gelingen mir immer nur ganz, ganz, ganz kleine Schritte, aber immerhin, immerhin, es ist jedenfalls der richtige Weg, stimmt’s?

Ronald: Ja, Peter, so ist es.

(Weinen) (Röcheln) (Ersticken) (Ausatmen) (Teil-Verschmerzen)

(Pause) (Ausatmen)

22.46

Aber du verstehst mich? (Weinen)Du verstehst mich ein bisschen, stimmt‘s?

Ronald: Ja, ich verstehe dich ganz, Peter, … (unverständlich).

(Weinen) (Röcheln)

Du verstehst auch meine Situation, stimmt‘s? Ah. (Ausatmen)

23.09

Ronald: Ich weiß, wie schlimm das wirklich ist.

23.11 Ich will verstanden werden, verstehe mich aber selbst überhaupt nicht (Nicht-Wissen, Entfremdung)

Ich frage dich, ob du mich verstehst, und dabei verstehe ich mich so selber gar nicht, manchmal ansatzweise, wie jetzt eben, verstehe ich das, wie ich es gerade gesprochen habe, so, aber im Grunde genommen, in dem Moment, wo ich dich frage, ob du mich verstehst, fällt mir auf, dass ich mich selber gar nicht verstehe. Ich verstehe das alles gar nicht. Das ist wieder diese riesige Glaswand aus Milchglas oder diese riesige …

24.00 Minimalst-Eigner ist von riesigem Berg Traurigkeit zugeschüttet. Das war schon mit Helke so (Daran kann ich mich jetzt nicht mehr erinnern. Ist es verschmerzt, oder ist es einfach nur von der Nasti-Beziehung verdrängt worden?)

 – Ich, wenn ich immer davon spreche, dass ich eine kleine Stimme habe in mir, aber dass die total überdeckt ist, dann stimmt das, die ist völlig begraben unter einer riesigen …, ich weiß nicht, wie ich das sagen soll, einer riesigen Trauer oder ein riesiger Berg an Trauer. Das hatte ich ja schon so oft, schon vor vielen Jahren so gesagt. Ich glaube, das muss wohl mit Helke zusammengehangen haben. Da habe ich das auch immer schon gesagt, dass es ein riesen Berg an Trauer ist, unter dem ich begraben bin. Und es fällt mir so schwer, mein Leben zu verfolgen. Ich bin so tot. So tot.

25.03 Gegen den Berg an Traurigkeit und Schmerz versuche ich, den Minimalst-Eigner leben zu lassen (es kommt mir so vor, als sei ich nur tapfer, als würde ich mich nur nicht der Wahrheit hingeben wollen, als hielte ich etwas künstlich aufrecht. Andererseits gab es Minimalst-, meinetwegen auch Pseudokreativitäten – die wenigstens nicht tot waren. Das kann man ja nicht leugnen. Einst steht fest: Ich war nicht nur tot. Das mag sich nach einer Übertreibung anhören, ist es aber nicht; das Ausmaß des Todes war tatsächlich so enorm), aber …

Aber trotzdem versuche ich es ja, ich kann es ja nicht leugnen, ich kann es ja nicht leugnen, ich fahre ja jetzt aufs Land, ich will ja so eine Art neues Leben führen oder entdecken oder lernen.

25.22 … aber schreit alles in mir nur nach der Bindung des Fötus; Ronald soll mich nicht als Minimal-Eigner unterstützen, sondern den Fötus in mir (was ja auch richtig ist im therapeutischen Rahmen), (Bestätigungsbedürfnis)

Aber z.B.: ich könnte es im Moment gar nicht ertragen, dass du mich darin unterstützt oder ermutigst, so paradox das ist, aber ich könnte es nicht ertragen. Wahrscheinlich will ich … (Weinen), wahrscheinlich will ich, dass du diese …, diese kindische Verbindung, dass du die unterstützt oder dass du die einnimmst, den Platz einnimmst, dass du dich (sic) da tröstest oder … – Ich will wahrscheinlich gar nicht, dass du mich unterstützt beim Erwachsenenleben, sondern bei diesem Kinderleben.

26.25 Auch Nasti und Christian sollen mich verstehen und trösten (wieder diese irre Paradoxie!: Ich will mich von Nasti trennen, hänge aber komplett von ihr ab)

Wahrscheinlich will ich das, genau wie ich gestern die Fantasie hatte, dass Nasti mich tröstet und mir gut zuspricht und dass ich mich bei Nasti so ausheulen kann, so wie ich es mir bei Christian irgendwie gewünscht hätte. (Weinen) (Vor-Urschmerz) (Verschmerzen)

26.54 Zuspitzung, Radikalisierung der positivierenden Übertragung, Ronald soll meine Mutter sein

Offenbar wünsche ich mir nur, dass ihr alle euch um mich kümmert oder für mich da seid als Baby, ja. (Pause) Ja. Es ist so, als ob ich mir wünschen würde, dass du sagst: „Ja, Peter, ich bin bei dir (Urschmerz) (Ersticken), ja, ja, Peter, ich bin bei dir, ich bin an deiner Seite, ich liege ganz in deiner Nähe, und ich sehe dich, und ich verstehe dich, und ich fühle mit dir, kann alles nachempfinden.“ Ja.

28.18 Das große Verdrängen meiner Gefühle bei Nasti und das gleichzeitige tiefe Bedürfnis, Nasti alles zu sagen (dieses Paradoxon ist wirklich unglaublich, aber eigentlich ganz klar)

Ich würde auch Nasti …, es war so oft, dass, wenn ich bei ihr war, dann habe ich alles immer so abgeblockt, verdrängt, dann wusste ich die nächste Sekunde schon nicht mehr, was ich gedacht oder gefühlt habe, weil ich wahrscheinlich …, mein größter Wunsch gewesen wäre, mich einfach vor ihr gehen zu lassen, ihr alles zu sagen, all diese Gefühle, ihr zu sagen, wie sehr ich sie liebe im Prinzip, wie sehr ich an ihr hänge oder was sie mir bedeutet, wie sie …, ja, wie viel sie mir bedeutet. – Das hätte ich ganz gern ihr noch gesagt eigentlich, aber sie weiß es ja sowieso.

29.20 Ronald fordert mich auf, es jetzt zu tun

Ronald: Du könntest es auch jetzt mal versuchen: zu ihr reden. Was würdest du ihr sagen?

29.29 Ich bin sehr kooperativ, mein Anti-Haltung und Therapie-Kritik in diesem Punkt ist vorbei, aber ich will es auf meine Art machen, mich dem authentisch nähern

So oft war ich bei ihr oder wenn sie bei mir war, das war so oft, dass ich das so gefühlt habe, in mir drin so sehr gefühlt habe, dass ich ihr das eigentlich alles sagen würde wollen oder gesagt hätte, gern gesagt hätte, dass ich es ihr hätte sagen wollen.

30.06 Ronald fordert mich erneut auf, es jetzt zu tun – jetzt protestiere ich aber gegen das für mich zu Technische. Ich bleibe aber kooperativ

Ronald: Du kannst es ihr jetzt sagen.

Ja, wenn, wenn sich irgendwie, ja, ich, ja, wenn, ja, na ja, wenn ich so spreche, vielleicht kommt’s dann. Aber ich kriege das ja, das kriege ich auch nicht so authentisch hin wie Christian vorhin, das ist das gleiche, aber wenn ich davon spreche, kommt’s dann vielleicht doch noch.

30.26 Die ewige Frage, ob oder was ich ihr sagen sollte, wie weit ich meinem starken Bedürfnis nachgehen soll. Große Unsicherheit und Spaltung von Mini-Eigner und Fötus

Ja, da war ich so oft bei ihr oben, und dann fing sie an, ihren Kummer mir mitzuteilen, sie hat dann ihren Kummer, ihr Leid oder ihren Kummer mir gesagt und wollte alles rückgängig machen, z.B., und das traut sie sich ja inzwischen auch nicht mehr, weil sie ja, weil ich ja zumache, weil ich ja alles abblocke.

Ich weiß nicht mehr, vielleicht sage ich ihr das auch noch mal direkt, oder? Oder soll ich das lieber nicht machen? Erstmal nicht

Ronald: Dass sie dir das sagen und zeigen soll, ihren Kummer?

Nee, dass ich dann meine Gefühle zeige und ihr das alles noch mal direkt sage, wenn sie es mal ergeben sollte. Oder würdest du sagen, erstmal bei dir versuchen immer?

Ronald: Ja, ja, versuch’s erstmal bei mir oder für dich alleine, ja.

Aha. Es ist so grausam. So grausam.

(Pause)

32.03 Ich komme der Aufforderung Ronalds nach und will jetzt das sagen, was ich Nasti gern direkt sagen würde: Es ist nichts zwischen uns: stummes Verständnis, absolutes Verbundensein ohne Worte

Na ja, ich hätte ihr gern gesagt, wie sehr …, oder ihr das noch mal bestätigt, sie weiß es und …, aber ich hätte es ihr gern noch mal bestätigt, wie sehr dieses, was, wie sehr ich auch empfinde so wie sie, diese Art Verbindung oder Verbundenheit oder Familiarität oder wie soll ich das mal nennen, diese absolut grenzenlose oder nein, warte mal … – Manchmal sind wir so zusammen gewesen – oder würden es eigentlich heute auch noch sein –, als ob nichts zwischen uns ist, da ist überhaupt nichts zwischen uns. Es ist wie so …, wie soll ich mal sagen, wie ein stummes Verständnis oder absolutes Verbundensein ohne Worte oder so.

33.16 Wir haben den perfekten Kontakt – das hätte ich gewollt, daß sie es von mir noch einmal hört

Wenn wir so gewandert sind oder spaziert sind oder so, dann hätten wir wahrscheinlich stundenlang wandern können ohne … (Weinen) (Röcheln), ohne ein einziges Wort zu sagen. (Pause) Und dann nehmen wir uns bei der Hand, und das ist so, so ein direktes Gefühl, es ist so, fühlt sich so absolut natürlich und normal an, diese Berührung: als ob nichts zwischen uns wäre. Wir nehmen uns bei der Hand, können stundenlang so wandern zusammen, oder auch die Hand loslassen wieder oder wieder nehmen, völlig egal, völlig egal, wenn jemand die Hand loslässt, dann wird er schon seine Gründe haben, es ist egal, ist völlig egal, und nehmen wir uns wieder bei der Hand oder sonst was, es ist alles so, ist alles so natürlich, ganz direkt. Es ist so ein schöner Kontakt. Ja. Ja, das hätte ich ihr gern noch mal gesagt oder würde es ihr noch sagen. (unverständlich) (Weiß nicht, ob es hier voll ist oder richtig.) Ah. (Stöhnen)

35.29 Das Ausmaß des Kontaktes entspricht dem Ausmaß der Trauer, wenn ich ihn nicht habe (die Frage, warum ich mich denn dann aber trennen will, stellt sich tatsächlich; der Minimalst-Eigner verschwindet dann vollständig)

Ich kann dir immer nur wieder eins sagen: Ich merke, wie sehr ich begraben bin unter all diesen Gefühlen. Überall, egal wo ich hinkomme, überall schleppe ich so ein Gebirge an Trauer mit mir rum, überall. Und da komme ich nicht durch.

35.40 Trennung bewirkt Panik und Horrorszenarien (Daran kann ich mich heute nicht mehr erinnern; muß wohl zu schrecklich gewesen sein – verdrängt)

Heute Nacht war es so schlimm, ich habe mich in so eine Panik hineingesteigert, dass ich sterben müsste oder nicht überleben kann und Horrorszenarien … Und dann merke ich, wie sehr wir uns gegenseitig unterstützen könnten oder würden, Nasti und ich.

36.24 Hoffnung auf Rettung durch äußere Ereignisse, dann bliebe uns der Schmerz erspart; Alibibegründung, daß wir zusammenbleiben aus praktischen Gründen oder solchen der Not

Na ja, manchmal denke ich auch, ja, wenn die große Krise kommt, dann wahrscheinlich werde ich mich dann wieder mit ihr zusammentun, einfach aus ganz, ganz praktischen Gründen: dass wir uns gemeinsam stärken oder solche Gedanken habe ich andauernd. Heute Nacht war es schlimm, da kann nicht mehr schlafen.

37.50 Exkurs in politische Lage

Kann nicht mehr schlafen, wie so eine Panik, die ich dann habe, dann muss ich mich versuchen zu beruhigen, indem ich aber alles, irgendwelche Vorträge, die ich höre, die mich normalerweise beruhigen, die kratzen mich dann auch auf, weil sie mich interessieren oder weil das ja auch irgendwie einen echten Kern hat, das ist ja nicht nur ein Märchen, was ich mir dann höre, sondern …

37.30 Panik unter dem Stumpfen (vergleichbar meinem Panikanfall nach dem Essen). Überlebenskampf, als ob ich zugrunde gehen müsste (kaum noch nachvollziehbar, aber berühren tut es mich trotzdem) (Verschmerzen)

Na ja, jedenfalls, es ist so schlimm, das ist wie Panik, die ich habe nachts – wie Panik. Dann merke ich nur, ja, bis vor paar Tagen oder bis vor paar Wochen war das immer nur stumpf, ich stumpfe nur vor mich hin. Und jetzt neuerdings stumpfe ich zwar auch noch, aber da drunter liegt so eine Panik unter diesem stumpfen, die Panik, das, wie auch damals, als ich diesen komischen körperlichen Anfall hatte, wo ich in die Klinik musste, wo so viel gegessen hatte, wo plötzlich die totale Kontrolle verliere über mich selber, über meinen Körper. Jetzt ist es nicht so sehr der Körper, jetzt ist es mehr so, weiß ich nicht, in mir drin, so meine Gefühle wahrscheinlich – auch körperlich, aber na ja, jedenfalls bin ich nur in Panikmodus, wie so ein Überlebenskampf oder als ob ich zugrunde gehen müsste. (Weinen) (Ersticken) (Verschmerzen) (tiefere Stimme) Als ob ich zugrunde gehen müsste, ah (Ausatmen) .

38.32 Zur Psychologie des Preppers

Ich denk dann immer nur: „Peter, hast du das gemacht? Peter, hast du das gemacht? Wie, was passiert, wenn das passiert? Was machst du, wenn das passiert? Hast du dich da darauf vorbereitet? Hast du dich hierauf vorbereitet?“ Und heute Nacht …, und früh geht’s dann, geht’s dann wieder, aber nachts steigere ich mich dann in so eine Panik hinein. Aber ich kann nicht anders, es ist, es ist meine Gefühle, die drehen durch oder …

Ronald: Hm.

… machen sich bemerkbar oder was weiß ich.

39.06 Es klingt, als ob ich zum Ende der Sitzung kommen will

Na ja, gut. (Ausatmen)

Die Minimalität des Eigners äußert sich darin, der erste Mensch zu sein und nach einer Tabularasa dazustehen. Ich will den Mini-Eigner aber weiter ausbauen (Das mag ja damals so richtig gewesen sein, und der Versuch aller Ehren wert, abe das hört sich für mich heute utopisch an; vielleicht aber auch ist mir genau dies in einem gewissen Maße tatsächlich so gelungen … – Warum kann ich mich nicht mehr an die Panik erinnern z.B.?), aber …

Ich komme mir vor wie der erste Mensch. Ich muss da weitermachen mit dem, was ich vorhin gesagt habe so: das Leben so entdecken und selber ein bisschen selbstständiger werden, nicht nur auf meine Freunde angewiesen sein die ganze Zeit, sondern ich muss selber lernen zu leben, ich muss selber meinen Mann stehen, ich muss selber wissen, was weiß ich, Auto, alles, solche Sachen, ich muss es lernen, ich muss es versuchen. Ich habe irgendwie eine ganz kleine Stimme, die sagt mir auch: „Ja, Peter, das willst du eigentlich auch.“ Aber die ist so verschwindend klein, diese Stimme.

39.58 … die Gefühle um Nasti ziehen mich davon mit aller Gewalt zurück

Und vor allen Dingen, das allerallerschlimmste, das allerallerschlimmste (Weinen)ist, dass mich alles zurückhält (Weinen), dass mich Nasti oder diese bestimmten Gefühle, die zerren mich zurück mit aller Gewalt.

40.12 Der Mini-Eigner will sich durch die Heimat stärken lassen (das kommt mir heute naiv und oberflächlich vor), ist aber zu klein – dem ist mit so was nicht geholfen

Ich will jetzt mal nach Thüringen runterfahren, zu einem anderen Freund, den besuchen. Da will ich durch so Mitteldeutschland durchfahren, so meine Heimat, wollte ich sowieso, das ist ein alter Traum von mir, ich wollte mal so die ganze Gegend um Leipzig herum, so 100 km in alle Richtungen, das wollte ich schon immer mal machen. Wenn ich jetzt nach Thüringen fahre, dann kann ich das auch zum Teil so machen. Ich wollte das ja immer, das ist so eine alte, alter Traum von mir. Irgendeine kleine Stimme, die sagt mir: „Ja, Peter, mach das.“ Aber die ist so klein, diese Stimme.

41.11 Die überwältigend riesiger Stimme ist die des Fötus: Sie klingt auch viel authentischer, absolut überzeugend (Verschmerzen). Der Fötus kann die Bindung nicht aufgeben

Die Riesenstimme (Weinen)ist die andere Stimme. (Wimmern) (Urschmerz) (Röcheln) (Verschmerzen) (die Stimme wird tiefer) Die andere Stimme ist viel größer. (niedergeschlagen) – Die andere Stimme, das ist der ganze Berg an Trauer, der ganze Riesenberg, der ist die andere Stimme, und der sehnt sich nur zurück, der will nicht loslassen, der kann das nicht loslassen. Der kann das nicht loslassen – es ist unmöglich.

42.12 Ich gebe mir größte Mühe, mich ernsthaft von Nasti loszureißen; ich bin ein gehorsamer Primärpatient; der Minimal-Eigner ist ein Diktator, dem ich brav folgen will. Es sieht so aus, als würde ich es tatsächlich tun (Es wird sich aber als Illusion herausstellen. Aber ich halte hier eindeutig noch daran fest, mich trennen zu müssen und das in der Wirklichkeit umzusetzen), aber …

Ich denke oft jetzt daran, dass ich irgendwie loslasse oder loslassen muss oder, aber das ist nur ein kleiner Gedanke, es ist nur ein kleiner Gedanke, das ist unvorstellbar, wenn ich wirklich dazu stehen sollte oder wenn mich jemand zwingen sollte dazu, das ist unmöglich.

42.40 … eigentlich kann ich es doch überhaupt nicht. Der Traum von der möglichen, mystischen Rettung ist viel zu stark; sie muß es angesichts der Grausamkeit geben; wovor ich gerettet werden muß, stellt sich sofort ein: …

Ich kann das nicht, ich kann das nicht akzeptieren, ich kann nicht, es geht nicht! Ich träume nur weiter davon, dass alles wieder gut sein wird und dass es irgendwie wieder zurückkommt. Es ist so grausam, so grausam, es ist grausam: diese Tatsache.

43.18 … der Tod. Die Trennung von Nasti bedeutet Tod; ein „Mini-Eigner“ kann überhaupt nicht am Leben sein oder bleiben

Oh, Tod, da sterbe ich auch gleich wieder. Was so grausam ist, ist, diese Verbindung aufzugeben.

43.37 Die Verbindung zu Nasti besteht – trotz aller naiven „Selbstermächtigungs“-Versuche (Laska) – nach wie vor. Der autonomistische Diktator, ein mehr oder weniger eingebildeter „Mini-Eigner“, blockt aber gleichzeitig diese Verbindung ab, obwohl er es gar nicht kann (Es kündigt sich im Prinzip hier schon die Rückkehr zu Nasti, die Aufgabe des Mini-Eigners bzw. zumindest ein Kompromiß und einhergehend damit der New Deal an. #Gehe noch mal gesondert auf diese eigenartige Paradoxie ein: Das Bedürfnis nach und die Rettung aus dem Elend durch Verbindung – und gleichzeitig dieses Abblocken, Verschlossen-bleiben Nasti gegenüber. – Ist das „nur“ die Spaltung und der Kampf zwischen traumatisiertem Fötus und Mini-Eigner?) Nasti resigniert hier

Jeden Tag ruft sie mich an, und da stellt sich diese Verbindung her, sofort, wir haben sofort diese Verbindung, aber ich blocke es ja irgendwie ab, ich lass die Verbindung nicht sich entwickeln oder herstellen, aber sie ist da, sofort, immer, und nur, weil ich das so abblocke aus irgendwelchen Gründen, die ich nicht kenne, legt sie dann auch auf inzwischen ganz schnell. „Na ja, wenn das so ist, na gut“, und legt auf.

44.30 Die unvorstellbare Grausamkeit des Kappens der Verbindung. Das darf es nicht geben

 – Und das ist so grausam. So grausam. Da ist die Verbindung da, aber wir brechen sie ab, wir lassen sie abreißen, aus irgendwelchen Gründen. Ich tue es ja, und sie macht’s nur dann auch, weil es ja keinen Sinn hat, weil das ja nicht …, das ist ja hat ja keinen Sinn für sie auch, deswegen lässt sie es dann auch abbrechen, aber das ist so grausam. Es ist so grausam. (Weinen)So grausam, unvorstellbar grausam. Grausam. Unvorgesehen. (sic – ? Ja.) Es darf nicht sein, sowas darf nicht sein. Sowas darf nicht sein.

4. Der Mini-Eigner stirbt wirklich – urschreit aber noch auf: „Ich bin doch tot! Wie soll ich denn leben?!“

45.53 Endgültige Regression: Der Kontaktabbruch hat zum Nahtod geführt – exakt, was mir in der Gegenwart passiert

Ich sterbe. (Pause) Ich sterbe. (Pause) Ich sterbe. Ich sterbe. Scheiße, ich bin tot. (Pause)

46.56 Rückkehr aus der Regression und Übergang zur Kognition: Wie soll ich angesichts dieser Lage das Leben meistern? (Das Problem ist ja eigentlich und zusätzlich das Nicht-Dasein. Überall, wo ich hier rumschwirre – Autobahn, Thüringen … –, da bin ich ja eigentlich gar nicht da, da bin ich ja zu 95 Prozent abwesend)

(nüchterner, gegenwärtiger) Jetzt bin ich tot und frage mich, wie ich das Leben meistern soll. (Stöhnen)

47.09 Ich antizipiere, was nach der Sitzung sein wird. Ich versuche damit, Leidensdruck und Schmerz schon im vornherein wegzunehmen: Ich will jetzt schon so leiden, wie ich dann leiden werde, damit ich dann weniger leide

Jetzt stehe ich hier oben im Wald, was mache ich denn nachher? Ich fahre runter an den See, stelle mich da irgendwo hin und muss irgendwie ertragen das Leben, stimmt’s? (Ich werde aber gleich weiterfahren, falls ich mich recht entsinne. Aber in Höhe Naumburg werde ich viel am Steuer heulen – wollte das eigentlich mit einer Bordinnenkammera aufnehmen, leider nicht gemacht)

Ronald: Ja, Peter, das mußt du machen ja. Du mußt versuchen zu leben.

47.44 Ich muß leben (oder leben markieren), obwohl ich eigentlich tot bin. Es geht mir nur noch darum, es zu ertragen, tapfer die Bürde mit mir zu schleppen, den Berg an Traurigkeit („Weight of the World“, Neil Young, musik. Illus) ; an eine Erlösung ist nicht mehr zu denken (New Deal zeichnet sich ab). Urschrei: „Ich bin doch tot!“

Ich muss es irgendwie ertragen, ja, muss irgendwie, muss es irgendwie machen, obwohl ich tot bin. (Weinen) Ich bin doch tot! (Urschmerz) (Urschrei) (Röcheln) Ich bin doch tot. Wie soll ich denn leben?

48.13 Alles nur Pseudoleben. Sehr tiefe, realistische Einsicht meiner Lage (prophetisch)

Es ist doch alles nur Pseudoleben, ich kann doch nur so tun, als ob ich lebe, ich bin doch tot.

5. Resignation bzw. Einsicht in die aussichtslose Lage – trotzdem tapferes, erstaunliches (irrwitziges) Bemühen, ein Mini-Eigner zu sein, und wieder Glaube an die Therapie

48.29 Irrwitzigerweise meldet sich doch noch so etwas wie ein „Mini-Eigner“, zumindest ein Befehlsgeber, Diktator, der den Tod – immer noch nicht akzeptieren will? Oder der tatsächlich eine Lebendigkeit repräsentiert? Es sind wohl die letzten Zuckungen dieses Diktators – in wenigen Wochen findet der New Deal statt: die Umwidmung von Therapie in Sterbebegleitung (Die Frage ist: Hat mich, so paradox das klingt, der Diktator „Mini-Eigner“ etwa an der „Trauerarbeit“ und damit an der Verschmerzung gehindert? Na gut, wir werden es ja in wenigen Wochen wissen und sehen: ob diese Verschmerzung dann im Rahmen der Sterbebegleitung stattfindet, ob die eigentliche Therapie außerhalb der Therapie stattfindet. Wie kann ich unter dem Berg von Trauer hervorkriechen? Indem ich mich ganz von ihm erdrücken lasse? Oder indem ich einen zweifelhaften „Mini-Eigner“ sprechen, d.h. diktieren lasse?) Ein erstaunlich realistischer und bewundernswerter Wille, mich dem ganzen Elend zu stellen, mich der Einsamkeit und Hoffnungslosigkeit, der Unerlöslichkeit schonungslos auszusetzen und den Minimal-Eigner, den Erwachsenen wachsen zu lassen (oder was ich dafür halte, Stichwort „Pseudokreativität“ – erstaunlicherweise wieder in Zusammenhang mit einem Beatle. Man kann ja schon eine Mini-Serie daraus machen…)

Aber gleichzeitig habe ich mir die ganzen letzten Tage gesagt: „Ja, Peter, du machst das jetzt, du machst das, du fährst jetzt da los und stellst dich ganz alleine an den See, da bleibst du eine ganze Nacht.“

48.52 Peters Tapferkeit und Realismus (Wenn ich so oft von Nastis Tapferkeit spreche – ich war auch tapfer. Es war ja am Ende auch nicht so schlimm. Ich habe tatsächlich – wie vorher befürchtet – nicht gestumpft, sondern bin immerhin pseudokreativ gewesen (Harrison-Covers)). Ich ertrags mit Humor (Wowereit), der …

Das war eine ganz rationale Stimme, die mir das gesagt hat, ich habe gesagt: „Peter, du nimmst das jetzt alles so wie es ist, du bist einsam, du bist traurig, es ist alles schrecklich, aber trotzdem machst du es, du stellst dich jetzt dahin, und wenn du wieder stumpfst oder wenn du wieder Panik kriegst, dann ist das eben so, du wirst es schon irgendwie überleben. Du stellst dich jetzt dahin, und du bist alleine, und das ist – wie sagt Wowereit? –: Das ist auch gut so, das ist gut so. …

49.50 … sogar eine Art Selbstbewußtsein ausdrückt – durchaus eine Art Mini-Eigner: Ich will kein Pseudoleben; ich will die Wahrheit des Allein-seins bzw. das Allein-sein (Ich kann mich jetzt nicht mehr an diesen Aspekt erinnern – vielleicht habe ich ja da tatsächlich ein bißchen verschmerzt und an Selbständigkeit gewonnen. Ich weiß nur noch, daß ich ganz bewußt nicht mehr bei Christian im Haus schlafen wollte. Wahrscheinlich wollte ich etwas tun, das mehr der Wirklichkeit entspricht) Erstaunlich, welch Grad an Mini-Eignerschaft ich damals hatte (oder markierte?)!

… – Du bist alleine, stellst dich da jetzt hin in die Natur und bist ganz alleine, okay, es ist gut so, du willst das.“ Ich weiß, dass ich es will. Ich will das so, ich will das alles so erleben, alles: alleine, ich will gar nicht mehr nur bei meinen Freunden rumhängen, und ich will das so. Das zwar schrecklich, ich bin tot, ich weiß, dass ich tot bin, aber trotzdem will ich es so. (Weinen)

50.27 (Bestätigungsbedürfnis)

Stimmt‘s?

Ronald: Ja, Peter, das ist sehr gut und sehr richtig so.

50.35 Ich will, daß es so ist, wie es ist. Diese Haltung schreibe ich der Kleinen Stimme zu (zurecht?)

Ich will das so, auch wenn es (Weinen) (Ersticken), … auch wenn es ganz traurig ist, alles, auch wenn es so schrecklich traurig ist, so grausam ist. Es ist traurig, ich weiß es, aber gleichzeitig will ich es so, ich will es so. Ja. Ja. Es ist eine ganz kleine Stimme, die mir das sagt, aber ich glaube, die Stimme hat recht. Ich glaube, ja.

51.21 Ronald bestätigt mich

Ronald: Ich glaube auch, Peter, die Stimme hat recht.

51.25 Ich bin aber noch nicht so sehr Mini-Eigner, als daß ich auf die Begleitung und die (positivierende Übertragung) durch Ronald verzichten könnte (Bestätigungsbedürfnis)

Aber ich kann ja auch trotzdem noch bei dir anrufen, stimmt‘s?

Ronald: Ja, klar, auf jeden Fall, du musst ja diese Traurigkeit voll fühlen.

Mhm.

Ronald: Das kannst du ja … (nicht anders?)

51.39 Jetzt halte ich mich für einen Mini-Eigner (sicher etwas zu sehr. War das sogar ein Ansatz von einem Wahn des „Austherapiert-seins“? Es kling jetzt jedenfalls so in meinen Ohren, und Helkes Spruch „du hast wohl auf dem Superman-Heft geschlafen“ fällt mir ein) Ich bin voller Zuversicht, daß das modus operandi aus Mini-Eignerschaft und Therapie weiter funktionieren wird

Ja, ich kann es ja so weitermachen immer, kann ja so wie jetzt so durch die Gegend fahren, je nachdem, wo ich hin will, und dann bleibe ich irgendwo stehen und versuche, bei dir anzurufen. Ja.

51.57 Auch Ronald ruft schon den Erfolg der Therapie aus (Irgendwann hat er mal gesagt, ich sei über den Berg. War das zu jener Zeit? – Ich glaube, das hat er mal vorher gesagt) Ich glätte sogleich die Wogen der Hoffnung und gebe die Minimaliät des Eigners und die Maximalität des Trauerberges zu bedenken. Ich bin noch lange nicht über diesen hinweg bzw. unter den hindurch (l’exactitude oblige)

Ronald: Sehr gut, Peter, sehr richtig. Das freut mich für dich.

Ja, ich weiß, wie du es meinst, aber ich muss noch mal sagen, das ist trotzdem (Weinen) (Ersticken) (Ausatmen) (Verschmerzen), (tiefere Stimme) trotzdem eine ganz kleine Stimme, ganz, ganz kleine Stimme.

Ronald: Ich weiß, ich weiß.

52.33

Die absolut größere Stimme ist die andere Stimme: der Berg voller Trauer, das ist die weitaus größere Stimme.

Ronald: Ich weiß, weil der Schmerz noch so groß ist …

Ja.

Ronald: … und du Trost suchst und brauchst. (?)

Ja, ja, ja, wirklich. Ja, das stimmt. (Weinen) (Röcheln) (Ausatmen) Ja.

53.19 Ich brauche (immer noch) Trost (Verschmerzen)

Ich brauche Trost. (Pause) Es ist so schrecklich.

53.32 Ich brauche Bestätigung, daß die kleine Stimme nur ganz kleine Schritte machen kann (Das würde ich heute etwas höhnisch quittieren wollen. Ich war im Eigner-Wahn. Nie im Leben hat es so einen Mini-Eigner gegeben. Das war alles nur eingebildet und ein Märchen)

Und diese kleine Stimme, die muss ganz, ganz, ganz kleine Schritte machen, stimmt’s?

Ronald: Ja, Peter. Mehr kann sie erst mal auch nicht machen, aber …

Ja … – was sagst du?

Ronald: Mehr kann sie erstmal nicht, aber macht sie diese Schritte (?). (unverständlich)

Ja.

Ronald: Das solltest du auch heute machen.

54.00 Ich stimme Ronald zu, daß der Mini-Eigner erst mal nur minimal sein kann und will damit zum Ende der Sitzung kommen (erstaunlich wenig Abrißängste hier! Ich scheine tatsächlich ein kleines bißchen selbständiger zu werden, hm, komisch). Ronald bestätigt die Lage noch einmal und lobt mich für meinen Willen zur Selbständigkeit, bietet aber auch weiter seine Hilfe an

Ja, ja, gut, okay, okay, dann lass uns langsam zum Ende kommen oder?

Ronald: Ja, ja, okay, das ist ja ein sehr guter, richtiger Abschluss, dass du dann diese Wendung bekommen kriegst, dass du es so nehmen musst, wie es ist, und dass du die Traurigkeit zulassen musst und dass du trotzdem versuchen willst zu leben – …

Ja, ja.

Ronald: … nach vorne zu schauen und alleine das versuchen zu bewältigen.

Ja, aber …

Ronald: Ich bin dafür für dich, Peter, und ich helfe dabei.

Ja, gut. Ja, gut, danke.

6. Errungener Mini-Eigner wird wieder zurückgeschlagen. Große Angst vor Selbständigkeit, Bindungslosigkeit und Einsamkeit – trotzdem weiter Therapie bei gleichzeitigem realistischem Pessimismus

54.25 Das Positive löst aber sofort wieder den Gegenschlag aus. Die minimale Eignerschaft verfliegt sofort wieder, wenn ich mir nur vorstelle, daß ich in wenigen Minuten runter zum See gehen werde und mich nur sehnsüchtige Erinnerungen an Nasti quälen werden (aber wo soll denn da ein See gewesen sein an der Autobahn?? – Bin ich hier etwa noch in Arendsee (eine Sitzung hatte ich ja dort im Wald gemacht, Richtung See, aber nie am See direkt))

(Weinen) (Vor-Urschmerz) Z.B. jetzt kommt die Sonne raus, es ist richtig sonnig, alles hier im Wald, und wenn ich es runterfahre an den See und die Sonne scheint und das Wasser, weißt du, wie schlimm das für mich sein wird? (Urschmerz) (Röcheln) (Teil-Verschmerzen) (etwas tiefere Stimme) Es wird so brutal sein für mich, es wird so schlimm sein, so schlimm wird es sein für mich, ..

Ronald: Ich weiß, Peter.

… dass ich das allein, dass ich das allein erleben muss. Es wird so schlimm sein, ich werde so sehr Sehnsucht haben, so schlimm wird es sein.

55.22 Die sehnsüchtige Stimme reißt jeden vermeintlichen Eigner-Fortschritt ein und straft ihn Lügen

Und dann schreit alles in mir, schreit dann: „Peter, du machst alles falsch!“ Dann geht die kleine Stimme vollends … (verloren), verschwindet vollends, dann schreit alles in mir: „Peter, du machst alles falsch, du hättest das alles mit Nasti weiter teilen können, alles, du könntest das alles teilen mit ihr, und du hast es aufgegeben!“ – Das ist so schrecklich.

55.57 Ich habe Angst vor der Selbständigkeit, d.h. vor der Einsamkeit, und glaube auch gar nicht an mein Vorhaben, Nasti aufzugeben. Das ist nach wie vor und trotz der Stunde der Tiefenwahrheit mit ihren tatsächlich stattgefundenen Verschmerzungen unvorstellbar (was ja prophetisch-realistisch ist)

Ich habe so eine Angst davor, aber ich muss es machen jetzt.

Ronald: Ja, das mußt du (?) (unverständlich) Ich weiß, dass es schrecklich ist, weil das so schön für dich war …

Ja.

Ronald: … und alles furchtbar ist, das jetzt alleine zu machen.

Ja, das aufzugeben.

Ronald: Hm.

Ich sage es zwar, aufzugeben, aber ich kann es gar nicht glauben, während ich es sage, glaube ich gar nicht daran, ich kann das nicht glauben, ich kann es nicht akzeptieren – ich kann es nicht. Es ist so schrecklich.

56.27 Ich will wieder die Sitzung beenden; ich rückversichere mich aber, daß wir mit Sitzungen weitermachen. Ronald weiß, welche Wegstrecke noch vor uns liegt, aber er ist aus einer ähnlichen Traurigkeit auch herausgekommen und von daher optimistisch (vielleicht ist es nur Zweckoptimismus). Er bestätigt mich wieder durch die Theorie – wobei er ausdrücklich anmerkt, daß es hier nicht um Theorie geht, sondern um „Natur“: Das Weinen beendet die Traurigkeit irgendwann einmal, das sei natürlich, quasi physikalisch (Schön und gut, ich stimme dem zu, allein … – es wird bei mir nicht funktionieren; die Gesetze der Natur sind bei mir ausgehebelt). Er führt sich selbst als Beispiel an, bei ihm so das so gewesen – also wird es bei mir auch so werden (Fehlschluß, Irrtum)

Gut. Gut, wir können ja weitermachen, stimmt’s?

Ronald: Ja, wir machen weiter, wir müssen auch weitermachen, Peter.

Ja.

Ronald: Ich will dir da ja raushelfen.

Ja.

Ronald: Ich will, dass du aus dieser Traurigkeit dann genauso rauskommst, wie ich aus der Traurigkeit rausgekommen bin.

Aha, dieser Riesenberg, das kann irgendwann mal aufhören oder was? Ja?

Ronald: Ja, ja, du bist auf dem Wege, Peter, …

Aha.

Ronald: … weil du da ständig fühlst, du fühlst ja die Traurigkeit ständig. Das habe ich auch gemacht, und dann kommst du dann auf dem Weg auch raus aus der Traurigkeit.

Aha, ja, das kann ich … (nachvollziehen?)

Ronald: Dafür ist das ja da, das Weinen, den Schmerz fühlen.

Ich kann es mir … (aber nicht vorstellen).

Ronald: Das ist der natürliche Gang der Dinge, das ist ja keine Erfindung der Primärtherapie, sondern das ist ein Naturphänomen (?).

57.15 Meine Skepsis bzw. mein prophetischer Realismus – meine Traurigkeit wird nie weggehen

Ja, aber ich kann es mir nicht vorstellen, das sage ich dir ganz ehrlich.

Ronald: Ich weiß, weil der Schmerz, der Berg, dir so riesig vorkommt.

Ja.

(Pause)

7. Endbesprechung: Ronald und ich zuversichtlich. Ich erkenne sogar Fortschritt ohne Rückfall in Tod und mit Freude an (untrügliches Zeichen eines tatsächlichen Fortschritts). Ronald erkennt aber die Hauptgefahr: der Nicht-Wille, das Große Nein

57.25 Ronald: lobt die Sitzung, weil ich den Tod erlebt habe und ihn anerkannt habe

Was wichtig ist und gut ist, dass du heute in der Sitzung gefühlt hast am Schluss, nachdem du gesagt hast, es ist so grausam, die Verbindung abbrechen zu lassen, dass du dann gefühlt hast, dass du stirbst und dass du tot bist.

Aha.

Ronald: Und das ist eben genau der, das alte Gefühl, der alte Kontext, da war es dann so, als die Verbindung abbrach, dann bist du

in den Tod gegangen, ja, dann fängst du an zu sterben, dann bist du tot.

Ja, das ist mir in dem Moment, wo ich es gefühlt habe, auch selber aufgefallen. Ja, ich habe das gleiche denken müssen, ich dachte mir: „Aha, okay, gut, in dem Moment, wo die Verbindung aufhört, dann sterbe ich, ja.“

58.09 Ronald: Auch die Panik ist ein Fortschritt in der Therapie

Ronald: Was auch noch wichtig war in der Sitzung heute, und das sehe ich als Fortschritt auch in der Therapie, obwohl das für dich wahrscheinlich pervers klingt, dass du jetzt in diese Panik kommst. Du hast ja die Einsicht gehabt, dass unter dem Stumpfen die Panik liegt.

Ja, mhm, ja, mhm.

Ronald: Und das ist, äh, da kommst du an das eigentliche Gefühl ran.

Ja.

Ronald: Das Stumpfen ist ja nur die Verdrängung.

Ja, nee, das verstehe ich gut, was du sagst, mhm, das sehe ich auch so.

58.33 Ronald will tiefer auf die Panik eingehen (Es ist seltsam, ich kann mich nach wie vor nicht wirklich an diese Panik erinnern. Ich würde eher dahin tendieren, daß sie nicht so wichtig war. Aber vielleicht habe ich sie auch nur einfach verschmerzt, und deswegen messe ich ihr keine große Bedeutung zu. Ronald macht aber hier genau das Gegenteil, er thematisiert es. Man müßte mal sehen, ob diese Panik später wiederkommt. # Entwicklung)

Ronald: Und diese … – ja?

Das sehe ich auch so, ja.  

Ronald: Ja, und du hast gesagt, dass du diese Panik, dass du Horrorszenarien hast. Was siehst du denn dann, wenn die Panik hochkommt?

Ja, äh, ich sehe dann, ich sehe Tod, oder ich sehe Sterben, ich sehe, …

Ronald: (niest) Hm.

… dass alles zusammenbricht und ich da bin und kann nicht mehr überleben und alles so was, weißt du?

Ronald: Ja.

Ich bin ausgeliefert.

Ronald: Ich muß mich mal räuspern. (Er hustet)

Ja, ja.

59.09 Ronald: Die Panik zu fühlen ist zwar sehr schwer und nur sekundenlang auszuhalten, das bringe aber die Befreiung, Lösung (sehr interessant, daß mir diese Panik weder noch präsent ist noch daß ich sie natürlich auch nicht als ein Erfolgskriterium in Erwägung ziehen und auch nicht mit dem Scheitern in Verbindungen bringen kann)

Ronald: Also du solltest diese Panik … (fühlen). – Ich weiß, dass sehr schwer ist. Andere Patienten, die haben das auch gefühlt, das kann man, wenn überhaupt, nur sekundenlang zulassen, aber das ist sozusagen, …

Ja.

Ronald: aber das ist sozusagen das Urgefühl.

Ja.

Ronald: Und das zu fühlen, bringt letztendlich die Befreiung, …

Aha.

Ronald: …, die Lösung.

Ja.

59.25

Ronald: Deswegen: Lass das ruhig zu und lass den Körper machen, was er machen will: strampeln oder zittern oder weiß der Teufel, was.

Oder auch vielleicht aufschreiben, was das für eine Panik ist oder so, …

Ronald: Ja.

… was die für Inhalt hat.

Ronald: Entschuldige mal, hier ist irgendwas in der Luft (Gegenübertragung? Körpererinnerung? Ironie off)

Ja, ja.

59.45 Ronald: spricht die Hemmungen an – die ich mit Christian nicht hätte, weswegen ich am liebsten mit ihm Sitzungen machen würde (doch noch ein Rest negativer Übertragung …). – Nicht die Hemmung ist damit – mit einem freieren Ausdruck – in Verbindung wichtig, sondern der Kontext: daß ich von Christian viel besser verstanden würde als von Ronald (obwohl dieser ja auch von seiner eigenen Erfahrung spricht); da käme mehr von dieser oft schon beschriebenen Bindung zustande, dieser minimal-notwendigen Energie-Zufuhr, ohne dich ich nichts fühlen kann: die Minimal-Bindung (oder wie ich sie in vorigen Sitzungen bezeichnet habe)

Ronald: Der letzte Punkt, der noch wichtig ist, ist: Da haben wir schon drüber gesprochen: mit Christian, dass du … (nicht so?) machen sollst. Der Zusammenhang war ja, dass du der Meinung warst, es, dass du Hemmung hast, dich mit mir gehen zu lassen.

Ja.

Ronald: Was hast du mit mir für Hemmungen? Die hast du ja eigentlich schon immer gehabt. Wieso hast du die denn jetzt immer noch?

Na ja, na ja, ja, es ist teilweise auch die Hemmung da, aber es ist vor allen Dingen auch so, dass der Kontext jetzt so, also diese, das ist so unmittelbar dann da, weil er alles mitbekommen hat und bei ihm hat so stattgefunden, weißt du?

Ronald: Ja, okay, klar das verstehe ich.

Vor allen Dingen …

Ronald: Da ist das Gefühl natürlich präsenter, intensiver, weil du im richtigen Kontext bist.

Ja.

Ronald: Mit mir bist du ja jetzt gar nicht mehr richtig im Kontext, es ist ja jetzt distanziert über dieses Telefon oder …

Ja, nur Erinnerung, ja, nur Erinnerung. Aber …

Ronald: Okay, das geht aber trotzdem, Peter.

Ja, ja, gut, ja, ja.

Ronald: Ja, es ist aber wichtig, dass richtig, dass du das sagst, und wenn du das merkst, sag das ruhig, dass du dich jetzt nicht gehen lassen kannst. Ja.

Ronald: Vielleicht …

Ja, okay, gut, ja.

1.00.56 Ronald: hält das Schlußwort: Du bist auf dem richtigem Weg und machst Fortschritte

Ronald: Okay, Peter, das war’s dann für heute.

Ja, gut.

Ronald: Es ist gut, du bist auf richtigem Weg und machst auch, wenn es nur kleine Schritte sind, Fortschritte.

Aha.

Ronald: Ich weiß, dass du das nicht hören willst und kannst ..

1.01.04 Ich kann erstaunlicherweise den Fortschritt anerkennen und freue ich sogar darüber – das untrügliche Zeichen eines tatsächlichen Fortschritts

Na ja, #la im Moment …, …

Ronald: (lacht auch)

im Moment kann ich es hören.

Ronald: Wie bitte?

Im Moment, im Moment ist es gut, ich kann es hören, ich nehme es auch lustig jetzt.

Ronald: Ja

Ich kann es hören, ja, im Moment, ja, kann ich es hören, ja.

1.01.16 Ronald: spricht das extrem wichtige Thema Anti-Willen (das Große Nein) an (Das wird am Ende der entscheidende Punkt sein schätze ich mal stark – wir werden es noch genauer sehen). Ich soll übers Gefühl den Grund dafür rausfinden – ich vermute: „wahrscheinlich, weil ich diesen Trost haben will“ (Hä? Ach so: Bis ich den Trost bekomme, bleibe ich eingeschnappt und schmolle, trotze vor mich hin. Da dieser Trost nie gekommen ist, bin ich immer verschlossen geblieben und muß das auch weiterhin bleiben; es sei denn, ich werde in meinem Trostbedürfnis depriviert und kann den ausbleibenden Trost und den dazu gehörigen Urschmerz verschmerzen)

Ronald: Was noch wichtig ist, ist immer dieser Punkt, dass du das eigentlich nicht willst.

Ja!

Ronald: Das war ja die ganze Zeit während deiner Therapie immer so.

Ja.

Ronald: Dieser Widerstand, es nicht zu wollen, ist ja eine Art Trotzreaktion.

Ja, ja.

Ronald: Und das wäre auch wichtig, dass du herausfindest und versuchst über das Fühlen … – Du hast ja tief gefühlt in dem Moment, als du gesagt has: du willst das gar nicht, du willst gar nicht leben. Das war ein sehr tiefes, intensives Gefühl in dem Moment.

Ja.

Ronald: Und geh dem mal nach weiter und versuch mal zu finden, was denn jetzt der Kern des Gefühls ist und der Inhalt des Gefühls ist, warum du nicht leben willst …

Na ja, weil …

Ronald: … – nur übers Gefühl, nicht über den Kopf.

Ja, ja, nee, weil ich wahrscheinlich diesen Trost haben will.

Ronald: Okay, gut.

Wahrscheinlich ist es das. Na ja…

1.02.00 Ermutigung und das Geschäftliche

Ronald: Dann könnten wir für heute erstmal Schluss machen,

Gut.

Ronald: Wir machen natürlich weiter. Das war jetzt eine Stunde.

Gut.

Ronald: Das sind dann 60, da hast du noch ein Plus von 215 bei mir, Peter.

Alles klar, Ronald.

Gut.

Ronald: Gut, also das hat ja jetzt gut geklappt.

Ja.

Ronald: Das funktioniert jetzt sogar, dass wir Sitzung machen können, das ist ja gut so, wenn du unterwegs bist und aus dem Auto heraus.

Ja, ja, Funktelefon war nicht, aber ich habe ja hier Internet.

Ronald: Okay, gut.

Alles klar, Ronald, also ich melde mich wieder, ja?

Ronald: Du machst weiter so.

Gut, danke, ja.

Ronald: (unverständlich)

Danke, danke, tschüß.

Ronald: Tschüß.

1.02.34 ENDE

(Weinen) (Röcheln) (Weinen) (Röcheln)

1.02.58 Auf das positive Ende folgt natürlich wieder der Gegenschlag: tot (Ich sehe auch so aus wie eine Leiche, so von unten gefilmt …)

Ah, jetzt sterbe ich schon wieder